Freitag, 18. März 2011

Gewinnspiel im Elbenwald

Der Elbenwald hat im Zuge der Leipziger Buchmesse ein Gewinnspiel gestartet.
Zu seinem Lieblingsbuch aus dem Sortiment des Elbenwalds soll man eine Buchbewertung abgeben. Dies habe ich getan und möchte euch nicht nur auf das Gewinnspiel hinweisen, sondern ach an meiner Bewertung teilhaben lassen.
Es ist mir nicht leicht gefallen, ein Buch auszuwählen. Ich musste (mit Entsetzen?) feststellen, dass ich gar nicht sagen kann, dass ich ein wirkliches "Lieblingsbuch" habe. Es gibt viele gute Bücher, manche stechen heraus, aber keines ist dabei, dass ich auf jeden Fall an erste Stelle setzen möchte. Vielleicht stellt "Der Herr der Ringe" hier eine Ausnahme dar. Trotzdem habe ich mich für ein anderes Buch entschieden, da der Elbenwald, der sich ja aufgrund der Werke Tolkiens entstanden ist, hier schon auf ausreichend Bewertungen zurückgreifen kann.

Diana Gabaldon - Feuer und Stein

Claire und Frank hatten diesen Urlaub geplant, um nach den Wirren des zweiten Weltkriegs wieder zueinander zu finden. Doch schon nach den ersten Tagen in den schottischen Highlands verändert sich das Leben der jungen Frau von Grund auf. Ungewollt tritt sich durch einen Steinkreis und findet sich im Jahr 1743 wieder.

Hier lernt sie den zweiten Mann ihres Lebens kennen: Jamie Fraser, den charismatischen schottischen Clanführer. Sie ist gezwungen ihn zu heiraten, um vor den Engländern zu fliehen. Doch schnell wird klar, dass es Liebe ist.

Doch Claire weiß noch aus den Geschichtsbüchern, dass der zweite Jakobitenaufstand kurz bevor steht und so muss sie schnell die Entscheidung treffen, ob sie in Zukunft oder Vergangenheit leben will.

Feuer und Stein ist der Auftakt zu einer Saga, die derzeit sieben Bände umfasst, wobei ein achter Band geplant ist. Im Laufe der Handlung lernt man nicht nur Claire und Jamie näher kennen und lieben, sondern auch all die Charaktere um sie herum. Jamies Familie ebenso wie Freunde und Bekannte. Der erste Band führt uns in die Geschichte ein und zeigt die Liebe der beiden auf, die Liebe und die Gefahr, in der sie leben. Besonders in den Bänden, die folgen, erweitern sich die Handlungsstränge und die verwobenen Fäden der Geschichte geben dem Leser das Gefühl hautnah dabei zu sein.

Auch wenn die Charaktere gut ausgearbeitet und überzeugend sind, wirken sie an einigen Stellen zu gut, zu robust. Jamie gelingt es nur mit einem Messer bewaffnet einen Bären zu töten. Dies wirkt unrealistisch. Zu diesem Zeitpunkt ist man aber schon so in der Geschichte gefangen, dass es ihr kein Abbruch tut.

Wer Abenteuer, Liebe, Familie, Geschichte und den vielen Lesestoff nicht scheut, seien diese Bände wärmsten ans Herz gelegt. Ich habe mit ihnen schon sehr viel Freude gehabt.

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