Sonntag, 20. März 2011

[Rezension] Karen Miller - Königsmacher **

Genre: Fantasy; Seiten: 603; Preis: 14,95;
Klappentext: Asher ist nur ein einfacher Fischer im Königreich Lur. Doch durch Mut und Tatkraft erlangt er die Freundschaft von Prinz Gar und muss sich den Intrigen am königlichen Hof stellen. Doch all seine Probleme erscheinen unwichtig, als ein uraltes Unheil über das Reich herfällt – und nur die wahre Freundschaft zwischen einem Prinzen und einem Fischer kann es überwinden…
Inhalt: Asher macht sich auf den Weg in die Hauptstadt Dorana. Er möchte dort innerhalb eines Jahres so viel Geld verdienen, dass er sich dann zusammen mit seinem Vater ein eigenes Fischerboot kaufen kann. So will er das Leben des Vaters und sein eigenes verbessern.
Schon am ersten Tag in der Stadt lernt Asher den doranischen Prinzen Gar kennen. Dieser stellt den jungen Olk auch prompt als Stallburschen ein. Die Gesellschaft des Landes Lur ist in magiebegabte Doranen und normalsterbliche Olk unterteilt. Das Königshaus und die Adelsfamilien sind grundsätzlich doranischer Abstammung. Nur ihnen ist es erlaubt Magie zu wirken und der König wirkt die oberste und wichtigste Magie. Er ist der Wettermacher.
Prinz Gar ist jedoch ohne Magie auf die Welt gekommen, was ihn in den Augen der Welt zu einem Krüppel macht. Seine Aufgabe ist es nun zwischen den beiden Völkern zu vermitteln. Asher wird schnell dazu auserkoren ihn dabei zu unterstützen. Sie werden Freunde und zusammen gelingt es ihnen gegen alle Widerstände eine faire Politik zu betreiben.
Doch dann geschieht das Wunder: Gar erhält seine Magie doch noch. Doch wer ahnt schon, dass diese Magie nicht von der Göttin Barl, sondern von ihrem größten Widersacher kommt?
Meine Meinung: Besonders positiv sind mir die Charaktere aufgefallen. Asher habe ich gleich auf den ersten Seiten in mein Herz geschlossen, aber auch mit Gar konnte ich mitfühlen, ebenso mit den meisten der Nebencharaktere. Sie sind alle schön ausgearbeitet, haben ihre Wünsche, Ziele und Entwicklungen.
Die Geschichte an sich ist aber leider nichts Besonderes. Es gab im gesamten Buch keine Entwicklung, die mich überrascht hätte. Die Erzählung entwickelt sich linear und auch wenn man weiterlesen möchte, um den Weg der Charaktere mitzugehen, ist dies eine Lektüre, die am Ende nur wenig befriedigend ist.
Verstärkt wird dieser Eindruck noch dadurch, dass Königsmacher kein Ende hat. Der Cliffhanger ist so groß, dass man ihn schon kaum noch so bezeichnen kann. Jedem, der dieses Buch liest, sei wärmstens ans Herz gelegt auch den zweiten Band „Königsmörder“ bereitliegen zu haben.
Fazit: Ich vergebe nur zwei Sternchen. Es ist okay, das Buch mal zu lesen. Es schadet aber auch nicht es nicht zu kennen.
Weiteres: Der Nachfolgeband heißt „Königsmörder“.

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