Samstag, 19. März 2011

Neuzugänge #1

Überraschend kam heute eine E-Mail aus der Uni, an der ich studiere. Das neue Semester beginnt in ungefähr drei Wochen und endlich habe ich die Lektüreliste für eines der Seminare erhalten. 14 Bücher (hauptsächlich Romane) sind darauf zu finden. Das Seminar läuft unter dem Titel "Generationenkonflikt". Wir werden hauptsächlich Gegenwartsliteratur lesen und ich möchte auch Leser meines Blogs daran teilhaben lassen.

Die beiden Zugänge, die ich zu verzeichnen habe sind:

- Friedrich Schiller - Die Räuber

Hier einige Worte des Autors dazu: "Die Räuber - das Gemälde einer verirrten großen Seele - ausgerüstet mit allen Gaben zum Fürtrefflichen, und mit allen Gaben - verloren - zügelloses Feuer und schlechte Kameradschaft verdarben sein Herz, rissen ihn von Laster zu Laster, bis er zuletzt an der Spitze einer Mordbrennerbande stand, Greuel auf Greuel häufte, von Abgrund zu Abgrund stürzte, in alle Tiefen der Verzweifelung - doch erhaben und ehrwürdig, groß und majestätisch im Unglück, und durch Unglück gebessert, rückgeführt zum Fürtrefflichen. - Einen solchen Mann wird man im Räuber Moor beweinen und hassen, verabscheuen und lieben." Friedrich Schiller

Ich selbst habe dieses Schauspiel noch nie gelesen. In der Schule haben wir es nicht behandelt und danach kam ich noch nicht dazu. Ich bin gespannt, was mich erwartet



- Hanns-Josef Ortheil - Die geheimen Stunden der Nacht

Klappentext: An einem Montagmorgen erhält Georg von Heuken eine schlimme Nachricht: Sein Vater, der Verleger Richard von Heuken, ist mit einem zweiten Herzinfarkt ins Krankenhaus eingeliefert worden. Rasch stellt sich heraus, dass er seinen Geschäften im Verlag nicht mehr nachgehen kann - eine Chance für seinen Sohn, endlich die Leitung sämtlicher Verlage zu übernehmen, und damit aus dem Schatten seiner Geschwister herauszutreten.

Von selbst wäre ich wohl nicht auf dieses Buch gestoßen und so bin ich gespannt. Es klingt auf jeden Fall danach, als wenn es mir gefallen könnte, auch wenn es keine Fantasy ist.





Im Angesicht dieser Entwicklung werde ich "Michael Kohlhaas" von Kleist erst einmal auf Eis legen und habe dafür bereits mit "Die Räuber" von Schiller begonnen.

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