Samstag, 30. April 2011

[Rezension] Christine Johnson - Jägerin des Mondlichts *(*)


Autorin: Christine Johnson
Titel: Jägerin des Mondlichts
Originaltitel: Claire de Lune
Reihe: ja; Band 2 „Nocturne“ erscheint am 23.8.11 in Amerika
Seiten: 313
Verlag: Ullstein
Veröffentlichung: April 2011
ISBN: 978-3-548-28317-3  
Preis: 8,99 Euro

Titel und Cover: Das Cover wird geziert durch einen großen Vollmond im Hintergrund, was den Betrachter gemeinsam mit dem Titel sofort an Werwölfe denken lässt. Soweit ist dies also sehr passend. Die blutroten Blumen im Vordergrund sind aber leider nicht durch den Inhalt des Buches zu erklären.  Die weiteren Blumenornamente wirken verspielt und deuten darauf hin, dass wir es mit einem Jugendroman zu tun haben. 

Klappentext: Seit Wochen hat sich Claire auf ihre Geburtstagsparty gefreut. Endlich würde auch sie einmal im Mittelpunkt stehen. Doch dann kommt alles ganz anders: Claire erfährt, dass sie einer sagenumwobenen Dynastie von Werwölfinnen angehört, die seit Jahrhunderten in den dunklen Wälder Nordamerikas leben. Als ob das nicht schon verwirrend genug wäre, hat sich Claire auch noch verliebt und das ausgerechnet in Matthew, den Sohn eines berühmten Werwolfjägers. Kann sie ihm trotzdem vertrauen?

Inhalt: Claire ist ein ganz normales Mädchen, das gerade 16 geworden ist. Sie ist zwar nicht sonderlich beliebt, hat aber eine beste Freundin und schwärmt für einen Jungen, der an ihrem Geburtstag auch tatsächlich Interesse an ihr zeigt. Wenig später eröffnet Claires Mutter ihr jedoch, dass sie ein Erbe in sich trägt. Ihre Familie besteht aus Werwölfen. Während Claire sich den Veränderungen anpassen muss, gibt es in ihrer Stadt jedoch immer mehr Tote durch Werwolfangriffe. Und mit Matthew, der Sohn des Werwolfjägers, beginnt sie eine Beziehung. Kann dies gut gehen?

Meine Meinung: Ich war von Anfang an etwas skeptisch, so wie ich allen Werwolf und Vampirbüchern derzeit gegenüber stehe. Und leider wurde mein ungutes Gefühl dann im Verlauf auch bestätigt.
Die Geschichte ist vorhersehbar. Die Autorin versucht zwar eine falsche Fährte zu legen, aber dies wird so offensichtlich gemacht, dass ich nur ungefähr zwanzig Seiten lang darauf hinein gefallen bin. Danach hat sich dann alles so entwickelt, wie ich es erwartet habe und das hat natürlich jegliche Spannung verhindert.
Schade war auch, dass die Charaktere sehr stereotypisch waren. Claires Mutter ist zu Beginn sehr unsympathisch und versucht damit lediglich zu überdecken, dass sie eigentlich die sorgenvolle Mutter ist. Matthew ist der perfekte Liebhaber. Er stellt Claire nie in Frage, wenn sie plötzlich merkwürdig ist. Er ist super verständnisvoll und auch, dass sie ein Werwolf ist, nimmt er viel zu gelassen hin. Die Liebesgeschichte wirkt sehr unauthentisch.
Das Einzige, was mir wirklich ganz gut gefallen hat, war die Sprache, in der der Roman geschrieben ist. Die Geschichte um Claire liest sich flüssig, in einem jugendlichen Stil. Gleichzeitig gibt es noch einen in kursiv gehaltenen Handlungsstrang, der dem Geschehen des Prologs folgt. Dieser ist sehr geheimnisvoll und ansprechend.
Für Jugendliche, die sich gerade mitten im Werwolffieber befinden, ist das sicherlich eine ganz nette Lektüre für zwischendurch, aber mehr auch nicht. 

Fazit: Leider konnte Christine Johnson mich nicht von ihrer Werwolf-Geschichte überzeugen. Die Charaktere konnten mich genauso wenig begeistern, wie die Geschichte mich fesseln. Es wird Folgebände geben, jedoch werde ich diese nicht lesen.
Ich vergebe 1 1/2  von 5 Sternen, denn es wird sicherlich den ein oder anderen geben, der sich in dieses Buch verlieben kann.

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Über die Autorin: Nach mehreren Jahren in Chicago und vielen unterschiedlichen Jobs lebt Christine Johnson inzwischen mit Mann und Kindern in Indianapolis und widmet sich ganz dem Schreiben. Jägerin des Mondlichts ist ihr erster Roman. Zur Autorinwebsite.

Kommentare:

  1. Oh, das war wohl nix das Buch ;) Die Aufmachung des Buches erinnert irgendwie an die Evermore-Reihe. LG :)

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  2. Hey Katarina,
    mich konnte es wirklich nicht überzeugen. Obwohl die Leseprobe auf vorablesen.de eigentlich noch recht viel versprochen hat, aber naja... so ist das manchmal eben ;-)

    Grüße
    Asaviel

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