Samstag, 5. Mai 2012

Zitate aus "Das Schwert des Königs" von Alex Bledsoe

Ein Buch, das irgendwie anders ist, ungewohnt und neu. Auf die Rezension müsst ihr bis Anfang nächster Woche warten. Ein paar Zitate kann ich euch jetzt schon bieten: 
Der Frühling traf uns in jenem Jahr hart, und da ist wörtlich zu nehmen. Er traf uns wie die Faust irgendeines trunkenen Kartenspielers mit zu viel Wut im Bauch und zu wenig Bier vor sich, dessen Weib gerade mit einem fahrenden Musikanten durchgebrannt ist und dessen vorgesetzter Offizier sich mit dem ihm zustehenden Lohn aus dem Staub gemacht hatte. (Seite 7)

"Am schönsten finde ich die Erklärung, es sei ihr dermaßen zuwider gewesen, Windeln zu wechseln, dass ihr die Nerven durchgingen, als sie kein Kinderfräulein für diese Arbeit fand." (Seite 79)

"Also ich bin nur dein Vorzeigemann, sozusagen der Zuckerguss auf dem Kuchen."
Sie runzelte die Stirn, doch ihr Blick wirkte belustigt. 
"Eher die Spinatbeilage beim Sonntagsbraten, würde ich sagen. Spinat ist zwar gut für die Gesundheit, aber kein Mensch mag ihn." (Seite 145)

"Ich hab mal gesehen, wie ein Pferd ausgeschlagen und einem Kerl den Kiefer zertrümmert hat. Das war tatsächlich einschüchternd." 
"Und hatte er es verdient?"
"Möglich. Mir ist es allerdings lieber, wenn meine Arbeitstiere sich keine moralischen Urteile dieser Art erlauben." (Seite 217/218)


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