Dienstag, 24. Juni 2014

Gemeinsam Lesen #66

Uff, gerade fällt mir das Bloggen schwer, aber "Gemeinsam Lesen" darf natürlich trotzdem nicht fehlen ;)

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)

4. Was wäre der Grund, aus dem du dein aktuelles Buch innerhalb der nächsten 50 Seiten abbrechen würdest. Was müsste passieren? Oder wäre das undenkbar und warum?



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Dann nimm teil:
Man darf jederzeit einsteigen. Und die Fragen dürfen auch nach Dienstag gerne beantwortet werden! 
Außerdem darf natürlich das Bild für eure Blogposts übernommen werden. 
Beantworte die Fragen (oder nur diejenigen, die du beantworten möchtest) auf deinem Blog und hinterlasse hier ein Link, damit wir dich besuchen können. Oder beantworte sie in den Kommentaren. Und komm so mit anderen Lesern ins Gespräch!

Dienstag, 17. Juni 2014

Gemeinsam Lesen #65



1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)

4. Heute eine knifflige Frage ganz im Zeichen der Fußball-WM: Versetze dich in den Protagonisten (Hauptcharakter) deines aktuellen Buches hinein: Wie steht er/sie zum Thema Fußball? Ist er/sie ein Fan? Würde er/sie sich mitreißen lassen? Versuch eine Antwort auf die Frage zu finden, egal in welcher Welt dein Buch spielt!


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Samstag, 14. Juni 2014

[Rezension] Hollis Seamon - Einer da oben hasst mich

Autor: Hollis Seamon
Titel:
Einer da oben hasst mich
Originaltitel:
Somebody up there hates me
Genre:
Jugendbuch
Altersempfehlung: ab 14
Seiten:
256
Verlag:
cbt
Veröffentlichung: 26. Mai 2014
ISBN:
978-3570162835
Preis: 14,99 Euro
Einer da oben hasst mich - bei Amazon

Klappentext:
Eigentlich ist der 17-jährige Richard ein ganz normaler Teenager – doch er hat Krebs und verbringt die letzten Tage seines Lebens in einem Sterbehospiz. Trotz dieses »Einer-da-oben-hasst-mich-Syndroms«, wie Richard es selbst nennt, hat er seinen Lebensmut nicht verloren und tut alles dafür, so viel wie möglich aus der ihm verbleibenden Zeit zu machen: Sei es, sich Privatsphäre zu verschaffen, wo es eigentlich keine gibt, zu Halloween verkleidet durch die Straßen zu fahren oder die Nähe der 15-jährigen und ebenfalls sterbenskranken Sylvie zu suchen… (Quelle)

Meine Meinung:
"Denn, ganz ehrlich: Sterben ist todlangweilig" (Seite 11)
Ein ganz normaler Teenager, mit ganz normalen Wünschen, mit ganz normalen Sorgen und ganz normalen Träumen - an einem ganz ungewöhnlichen Ort.
Wenn man in ein Hospiz kommt, hat man weniger als einen Monat zu leben. Wer dort hingeht, weiß, dass er sterben wird. Natürlich gehen wir davon aus, dass sich hauptsächlich ältere Menschen dort für die letzten Tage und Wochen aufhalten - und so ist es auch. Hauptsächlich. 
Aber in dieser Geschichte sind auch zwei Jugendliche in einem Hospiz und mischen die Pfleger und Angehörigen ziemlich auf. Denn trotz ihrer Krankheit (oder gerade deswegen?) gibt es noch einiges, was sie erleben wollen, zumindest wenn es ihnen möglich ist. 
Richard - der Protagonist - ist sich seiner Situation vollauf bewusst, versucht sich aber mit so viel Humor und Sarkasmus zu ertragen, wie möglich ist. Das gelingt nicht immer. Natürlich kommt es zu Situationen, in denen es ihm wirklich mies geht, in denen er Angst hat, aber meist sieht er mit einem zwinkernden Auge nach vorne

Folglich spult sich folgender Dialog ab: "Warum bist du hier? Was fehlt dir, mein Sohn?" Dann sage ich ganz ernst und unschuldig: "Ich habe das EDOHM-Syndrom." (Seite 15)
Die Geschichte ist sehr berührend.
Nicht nur Richard und das Mädchen, das sich im Hospiz aufhält, kann man gut verstehen. Man versteht beinahe jeden Charakter, der in diesem Buch seine Rolle hat und jeder davon handelt anders und für Außenstehende vermutlich unverständlich. Jeder geht anders mit Trauer und Verlust um. Das macht diese Geschichte besonders deutlich. Manche werden traurig, manche resignieren, manche werden wütend oder sogar cholerisch. All dies sind normale Reaktionen, die aufgrund ihrer Intensität aber kaum auszuhalten sind. 
Die Traurigkeit in diesem Buch hält sich eigentlich in Grenzen, es ist eher ein Überschwang an Gefühlen, einer Mischung aus Gefühlen, die den Leser mitten ins Herz trifft, aber zum Glück immer wieder aufgelockert wird. 
Ich habe mal eine Liste mit Sachen zusammengestellt, über die ich mir keine Sorgen zu machen brauche: Arbeitslosigkeit, undankbare Kinder, Scheidung, Weisheitszähne, Cholesterinspiegel. Jetzt kann ich noch Kugelbauch und Mittelglatze hinzufügen (Seite 48)
So traurig manche von Richards Überlegungen auch sind, so muss man dann doch wieder Schmunzeln, wenn es dann wieder nur um das "Eine" geht, das jeden Jugendlichen in seinem Alter beschäftigt. 
Dabei muss dem Leser schon zu Beginn der Geschichte klar sein, dass es nur ein mögliches Ende gibt. Es geht ier nicht um die Spannung, wie dieses Buch wohl ausgeht. Es geht darum, was auf dem Weg zu diesem Ende passiert.

Fazit: Jeder Leser kann an dieser Geschichte wachsen und für sich persönlich ein Stück aus ihr mitnehmen für seine eigene Zukunft. Sei es der Umgang mit Verlust und Trauer oder einfach das Wissen, das man das Beste aus seinem Tag machen sollte. Hier findet man ein emotionales Buch, das aber weit über Trauer und Tränen hinausgeht, sondern den Leser facettenreich gefühlvoll im Herz berührt.

Gesamtnote: 2
Charaktere: 1
Handlung: 2
Lesespaß: 2

Über die Autorin: Durch die jahrelange Pflege ihres Sohnes hat Hollis Seamon viel Zeit in Kinderkrankenhäusern verbracht. Die Jugendlichen dort, die trotz ihrer Krankheit Teenager blieben, haben sie dazu inspiriert, ihr erstes Jugendbuch, „Einer da oben hasst mich“, zu schreiben. Seamon lebt in Kinderhook, New York, und unterrichtet Englisch und Kreatives Schreiben. (Quelle)

Mittwoch, 11. Juni 2014

[Meine Gedanken zu...] "Die Bücherdiebin" von Markus Zusak

Es gibt Bücher, um die man nicht drumherum kommt.
Das sind Bücher, die man in der oder für die Schule/Uni lesen muss und das sind Bücher, die lange Zeit in aller Munde sind.
Mir ging es ganz definitiv so mit "Die Bücherdiebin" von Markus Zusak. Ich kam nicht drumherum,
es war immer klar: Das MUSST du mal lesen.
Ich wollte aber nicht.
Buchblogger haben geschwärmt. Es gibt Buchblogs und Buchblogger, die sich nach diesem Buch bzw. nach der Protagonistin benannt haben. Ich habe im Prinzip nur Gutes gehört. Dann kam auch noch der Film in die Kinos - den ich bisher noch nicht gesehen habe - und wieder flammte das "Gerede" auf, dass dieses Buch so unglaublich gut sei. Dann wurde es auch noch in der Schule empfohlen, weil man es gut mit seinen SuS lesen könnte.
Ich habe mich erst einmal weiter gedrückt.
Warum?

Es gibt Themen, mit denen man einfach überlastet wurde.
Für mich ist dieses Thema der zweite Weltkrieg, die Nazizeit. In der Schule wurde es - gefühlt - in jedem Schuljahr in Geschichte 80% der Zeit behandelt, in Deutsch haben wir mindestens zwei Bücher gelesen, die in dieser Zeit spielten. Im Geschichtsstudium scheint das immer im Mittelpunkt zu stehen - zumindest nimmt man immer irgendwie Bezug drauf.
Jetzt - da ich ja selbst unterrichte - bin ich auf der anderen Seite und weiß: Dreimal steht der Nationalsozialismus fest verankert im Bildungsplan. Wie oft man sich in Deutsch anhand von Literatur damit beschäftigt ist nicht festgelegt.

Ich will gar nicht bestreiten, dass dieses Thema wichtig ist. ES IST WICHTIG! Schüler müssen darüber nachdenken - auch mehr als einmal, in verschiedenen Stadien ihrer Entwicklung und ich unterrichte dieses Thema jetzt sogar gerne.
Aber ich habe (hatte!) bisher keinen Roman gelesen, der in dieser Zeit spielt, der mich fesseln und begeistern konnte.
Das hat sich jetzt geändert.
Ja, ich komm endlich wirklich auf das Buch zu sprechen. 

Schon der Beginn hat mich umgehauen, mich gefesselt. Die Geschichte wird immer wieder - alle zwei Seiten ungefähr - unterbrochen. Also grafisch unterbrochen. 
Und das beginnt schon auf Seite 1. 
Nebenstehend ein kleines Beweisbild. Diese Art Unterbrechungen, die jeweils verschiedene Titel tragen, folgen nun durchgehend immer wieder. 
Über weite Teile der Geschichte könnte man meinen, dass es einen auktorialen Erzähler gibt, also einen Er-Erzähler, der alles weiß, aber dem ist nicht so. Wir haben einen Ich-Erzähler und erst nach und nach wird wirklich klar, wer dieser Erzähler ist. Und sobald man es ganz genau weiß, macht es dieses Buch noch spannender und noch besonderer, denn aus seiner Perspektive wurden bisher nur ganz wenige Bücher geschrieben. 

Ich muss mich anschlißen und sagen: Lest dieses Buch! Es ist etwas ganz Besonderes. Und unterstreichen möchte ich dies, indem ich euch noch ein paar Zitate mitgebracht habe:

Wisst ihr, ich sehe sie oft, wenn ein Mensch stirbt, diese Finsternis, trotz all der Farben, die das, was ich in der Welt wahrnehme, berühren und durchdringen.
Ich habe Millionen Finsternisse gesehen. 
Ich habe sie schon so oft gesehen, dass ich mich nicht mehr an sie erinnern will. (Seite 18)

Im Verlauf ihrer Beobachtungen bemerkte Liesel einige Gemeinsamkeiten zwischen den Fremden und sich selbst. Beide waren in einem Zustand der Erschütterung in der Himmelstraße angekommen. Beide hatten sie Albträume.  (Seite 228)

"Ich bin so ein Idiot."
Nein, Papa.
Du bist nur ein Mensch.
Die Worte fielen ihr über ein Jahr später ein, als sie im Keller schrieb.
Sie wünschte, sie hätte sie damals schon gehabt. (Seite 433)

Nein, dachte Liesel, während sie nach Hause ging. Mein Herz ist müde. Ein dreinzehnjähriges Herz sollte sich nicht so anfühlen (Seite 458)

Eine letzte Anmerkung eures Erzählers
Ich bin von Menschen verfolgt. (Seite 586)

Dienstag, 10. Juni 2014

Gemeinsam Lesen #64



1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)

4. Welchem Charakter würdest du aus deinem aktuellen Buch gerne eine Ohrfeige geben und aus welchem Grund? 



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Außerdem darf natürlich das Bild für eure Blogposts übernommen werden. 


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Dienstag, 3. Juni 2014

Gemeinsam Lesen #63



1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)

4.Benutze 5 Adjektive (Wie-Wörter) und 5 Substantive (Hauptwörter) um dein aktuelles Buch zu beschreiben.


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