Dienstag, 29. Juli 2014

Gemeinsam Lesen #71



1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)

4. Wir haben Sommer, mal mit Sonne, mal mit Regen. 
Welches Wetter herrscht gerade in deinem aktuellen Buch?



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Dienstag, 22. Juli 2014

Gemeinsam Lesen #70



1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)

4.Beschreibe den Ort, an dem du dich in deinem aktuellen Buch befindest!



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Sonntag, 20. Juli 2014

[Rezension] Amanda Maciel - Das wirst du bereuen

Autor: Amanda Maciel
Titel:
Das wirst du bereuen
Originaltitel:
Tease
Genre:
Jugendbuch
Altersempfehlung: 14-17 Jahre
Seiten:
304
Verlag:
Boje Verlag
Veröffentlichung: 18. Juli 2014
ISBN:
978-3414824066
Preis: 14,99 Euro
Das wirst du bereuen - bei Amazon

 
Klappentext: Sara und ihre beste Freundin Brielle müssen sich vor Gericht verantworten – angeklagt, ihre Mitschülerin Emma gemobbt und in den Tod getrieben zu haben.  Dabei war es doch Emma, die sich an Saras Freund Dylan rangemacht hat. Ein  kleiner Denkzettel über Facebook muss da schon drin sein, finden die  Freundinnen. Doch dann verselbstständigen sich die Dinge und plötzlich ist Emma tot …
Ein Roman, der einen so schnell nicht mehr loslässt
(Quelle)

Meine Meinung:
"Nichts von dem, was mit Emma passiert ist, geschah wegen mir. Ich meine, niemand von uns hatte was damit zu tun. Das war Emma selbst. Niemand hat das Seil für sie aufgehängt. Und es ist ja nicht so, dass Emma ein Unschuldslämmchen gewesen wäre. Ganz und gar nicht. Sie war doch diejenige, die..." (Seite 10)
 Mobbing ist längst Normalität und Alltag geworden. Das ist erschreckend und umso mehr müssen wir versuchen die Aufmerksamkeit und Sensibilität für dieses Thema zu schüren, denn selbst beteiligte erkennen die Problematik oft nicht. 
Genauso ist es auch hier. Die Geschichte um Emma und ihren Selbstmord wird komplett von Sara erzählt. Aus ihrer persönlichen Ich-Perspektive. Ihre Gefühle und ihre Gedanken sind dem Leser immer präsent und es ist ganz klar: Sara gehört zu denen, die Emma, in den Tod getrieben haben, aber Sara ist sich keiner Schuld bewusst. Sie fühlt sich selbst als Opfer - Emma sei vielmehr die Täterin oder später vielleicht ihre Freundin Brielle, aber sie? Nein, Sara hat doch nichts gemacht. 
Wer mit Kindern und Jugendlichen zum Thema Mobbing gearbeitet hat, weiß, dass sie genau auf diese Art und Weise reagieren. Natürlich gerät tatsächlich kein Mensch ganz schuldlos in die Rolle des Mobbingopfers, aber diese krasse Sichtverschiebung der Täter ist erschreckend. 
Dieser Schrecken wird in "Das wirst du bereuen" sehr deutlich festgehalten, denn ich habe bisher selten ein Jugendbuch erlebt, das so realitätsnah beschreibt und dabei so betroffen macht. Die Ignoranz der Mädchen, dIe Blindheit der Jungen und das Leben der Jugendlichen, das nur auf eine Außenwirkung (Kleidung, Auftreten, die richtigen Freunde) bedacht ist, finet so tagtäglich in unseren Schulen statt.
Und es greift keiner ein, um den Jugendlichen zu helfen, die dabei hinten herunterfallen und sich - aus welchen Gründen auch immer - nicht in diese Situation einpassen können oder zu weit unten in der Hackordnung stehen.
"Vielleicht bin ich ein Kind, Dad", sage ich. "Hast du daran schon mal gedacht? Vielleicht hat mir niemand beigebracht, wie man erwachsen wird?" (Seite 257)
Normalerweise übernimmt die Protagonistin (hier Sara) für den Leser die Rolle der Identifikatonsperson. Mit ihr soll man mitfühlen können, sie soll man am besten verstehen und mitfiebern. Das gelingt - ich nehme an mit Absicht - zunächst gar nicht. Sara ist Täterin. Sie hinterfragt zunächst überhaupt nicht, wie es Emma in all den beschriebenen Situationen ergeht. Das bezieht sich auf beide Handlungsstränge. Denn das Buch ist geteilt in die Handlung vor dem Selbstmord und die Handlung danach. Beide steuern auf einen Höhepunkt zu: Selbstmord und Gerichtsverhandlung.
Erst nach und nach kann der Leser akzeptieren, dass auch Sara ihr eigenes Päckchen trägt, dass sie nicht nur Täterin ist, sondern ein ganz normales Mädchen und nach und nach verändert sich auch ihre Einstellung zu Emma und zu ihren sogenannten Freundinnen. Das fehlende Unrechtsbewusstsein wird zum Glück aufgeweicht.  
Es ist der hohe Realitätsgrad, der diesem Roman ein Problem beschert: Dadurch gibt es einige Längen und obwohl man wissen will, wie es weitergeht, fehlt das Momentum, das den Leser wirklich in seinen Bann zieht und mit sich reißt. 

"Es tut mir nicht leid.
Emma war bis zu dem Tag im März, an dem sie sich umgebracht hat, ein Miststück, das anderen den Freund ausgespannt hat.
Ich habe nichts Schlimmes getan, aber sie hat mein ganzes Leben zerstört." (Seite 14) 


Fazit: Dies ist ein Roman, der mit seiner besonderen Darstellung der Wirklichkeit, mit dem ausgestreckten Zeigefinger, der genau auf die wunden Punkte zeigt, überzeugen kann und muss. Nachdenklich, betroffen, erschrocken schlägt der Leser das Buch zu und bereut vielleicht ab und an nicht genauer hingeschaut zu haben. 
Obwohl die Geschichte einige Längen zeigt, sollte sie gelesen werden, denn sie erhöht ganz klar die Sensibilität für ein Problem unserer Zeit (weit über das Jugendalter hinaus): Mobbing.


Gesamtnote: 2
Charaktere: 1-2
Handlung: 2

Über die Autorin:
Amanda Maciel hat nach ihrem Studienabschluss als Lektorin in verschiedenen Verlagen gearbeitet, im Moment ist sie Cheflektorin bei Scholastic. In ihrer Freizeit schreibt sie, sie geht gerne joggen oder fährt mit ihrem kleinen Sohn in der U-Bahn herum. Zusammen mit ihrem Sohn, ihrem Mann und ihrer Katze lebt sie in Brooklyn, New York. Das wirst du bereuen ist ihr erster Roman. (Quelle)

Dienstag, 15. Juli 2014

Gemeinsam Lesen #69



1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)

4. Welches ist dein absolutes Sommerbuch dieses Jahr? Welches Buch muss ich unbedingt diesen Sommer lesen?



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Donnerstag, 10. Juli 2014

[Rezension] John Lucas - No Way Back

Autor: John Lucas
Titel:
No Way Back
Originaltitel:
Turf
Genre:
Jugendbuch
Altersempfehlung: ab 14 Jahre
Seiten:
336
Verlag:
cbt
Veröffentlichung: 12 Mai 2014
ISBN:
978-3570309063
Preis: 7,99 Euro

Klappentext: Dein Leben ist nichts, deine Gang ist alles.
Bisher war Jays Gang-Dasein in der Londoner Vorstadt nur ein schräges Kinderspiel aus Drogen, Party und Gewalt. Die härtesten Entscheidungen: welche Klamotten man anzieht oder welchen Schokoriegel man kauft. Doch an seinem 16. Geburtstag wird Jay zu den "Olders" aufsteigen, und dazu muss er beweisen, dass er alles für seine Brüder tun würde. Als Jay ein Mitglied aus einer rivalisierenden Gang umbringen soll, merkt er, dass die Entscheidungen über Leben und Tod nicht bei ihm liegen. Aber es gibt kein Zurück mehr...
Schonungslos, aufwühlend und berührend – dieses Buch lässt niemanden kalt (Quelle)

Meine Meinung:

"Die Boys beherrschten die Siedlung, und ich fand bald heraus, dass du ein Niemand bist, wenn du nicht zur Gang gehörst." (Seite 22)
Das Leben in einer Stadt oder einem Viertel, das von einer Gang beherrscht wird,kann man sich als Außenstehender vermutlich gar nicht vorstellen. Jay wird nicht in diese Welt hineingeboren, aber findet schnell heraus, wie der Hase läuft und passt sich an. Das muss er tun. Dieses Gang-Dasein bringt Rechte und Sicherheit für den Jungen mit sich, aber auch viele Regeln und Pflichten, an die man sich halten muss und über die man gleichzeitig schlecht den Überblick bewahren kann. Hier ist Jay sehr reflektiert und so gelingt dem Protagonisten den Leser mit einer Mischung aus Nachdenklichkeit und leicht ironischem Witz an sich zu binden. 

"Der Gangster Moses und seine zehn Gebote. Aber es sind mehr als zehn. Es sind so viele, dass ich sie nicht mehr zählen kann." (Seite 96)
Dabei wirkt die Geschichte sehr authentisch. Jay will aufsteigen und muss sich diesen Aufstieg verdienen. Sein Wunsch eigene Wege zu gehen, kollidiert unweigerlich mit den Verpflichtungen, die er eingegangen ist. 
Er soll jemanden töten. Es geht um Gewalt, Brutalität und Mord. Wie soll ein fünfzehnjähriger Junge, der sich zwar erwachsen fühlt, es aber längst nicht ist, mit alldem fertig werden, zur Schule gehen, sich verlieben und nun tatsächlich erwachsen werden?
Gleichzeitig ist dieser Jugendroman durchaus auch sprachlich sehr empfehlenswert. Symbolik und Metaphern nehmen implizit einen hohen Stellenwert ein, sodass man hier lernt sich mit sprachlichen Bildern auseinander zu setzen, ohne dass man sich analytisch damit beschäftigen muss. 
Es geht aber auch nicht nur um die Gang, es geht um das Erwachsenwerden an sich. Die Abgrenzung zu anderen, aber auch vor allem zu den Eltern. Es geht um Sexualität und den Umgang damit, sehr reflektiert ohne den nervigen erhobenen Zeigefinger.
Obwohl die einzelnen Charaktere immer wieder unfreiwillig komisch wirken, sind sie mit Sorgfalt gezeichnet und dargestellt. Sie lassen den Leser lediglich schmunzeln oder den Kopf schütteln, da man das Verhalten kaum verstehen kann. Doch die hohe Reflektionsfähigkeit des Protagonisten fängt diese Verwirrung und dieses Unverständnis immer wieder gekonnt auf.
Einen Kritikpunkt kann man kaum richtig in Worte fassen. Das Buch reißt den Leser nicht komplett mit und es bleibt wenig in Erinnerung. Ja, es lässt sich gut und schnell lesen, es macht Spaß, aber es wird schnell von anderen Büchern, eigenen Erlebnissen überlagert und so verschwindet dieses Buch schnell aus dem Kopf. Das ist sehr schade.
"Das ist das Problem, wenn du fünfzehn bist. Du fühlst dich zwar nicht wie ein Kind, aber alle behandeln dich so." (Seite 38)
Fazit: Ein gut zu lesendes Buch über das Gang-Dasein und das Erwachsenwerden mit markanten Charkateren und einem reflektierenden Protagonisten. Leider bleibt das Buch nicht hängen, kann nicht komplett mitreißen, aber trotzdem für jeden jugendlichen Leser zu empfehlen.

Gesamtnote: 2
Charaktere: 2
Handlung: 2-3

Über den Autor: John Lucas wurde im östlichen Teil Londons geboren. Im Problemviertel Hackney aufgewachsen, war er mehrfach Opfer und Zeuge von Gewalttaten. Sein Debütroman »No Way Back« basiert auf Johns eigenen Erfahrungen aus seiner Kindheit und Jugend. (Quelle)

Dienstag, 8. Juli 2014

Gemeinsam Lesen #68



1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)

4.Welchen Charakter magst du in deinem Buch aktuell am wenigsten? Warum? Beschreibe ihn mit fünf aussagekräftigen Wörtern.



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Dienstag, 1. Juli 2014

Gemeinsam Lesen #67



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4. Wer ist der Autor deines aktuellen Buches? Kennst du weitere Bücher von ihm und kannst du sie uns empfehlen?



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